Kanadischer Besuch in Aschaffenburg
Im August hat Claire W., eine Kanadierin, ihre Freundin Selma M. in Aschaffenburg besucht. Sie möchte uns ihre Eindrücke auf dieser Seite schildern:
„Angekommen bin ich am Frankfurter Flughafen, wo mich meine Freundin Selma mit ihrem Mann abgeholt hat. Es war ein sehr herzlicher Empfang! Wir sind danach gleich erst einmal zu Selma nach Hause gefahren, damit ich mein ganzes Gepäck ablegen und mich im Gästezimmer einrichten konnte. Selma wohnt in einem ruhigen Vorort von Aschaffenburg, wo es viele Häuser mit Fertiggaragen gibt. Der erste Eindruck war sehr gut!
Während meines Aufenthaltes in Aschaffenburg haben wir natürlich viele Male zusammengesessen und uns unterhalten – schließlich haben wir uns viele Jahr nicht gesehen. Selma hat mir aber auch viel gezeigt. So sind wir einmal in das Schloss Johannisburg und ein anderes Mal in das Pompejanum, eine nachgebaute römische Villa gegangen, denn die Stadt liegt ja am Limes. E war sehr interessant, das große Schloss und das Pompejanum zu besuchen!
Auch sind wir auf zwei Festivals gegangen, einmal auf das Afrika – Karibik- Festival, das hier jedes Jahr stattfindet, und dann noch auf das Stadtfest. Beim Afrika – Karibik- Festival gab es sehr viele Verkaufsstände aus Afrika oder Südamerika und es spielten Bands von dort auf den Bühnen. Auch habe ich dort original afrikanisches Essen probiert. Beim Stadtfest war die Innenstadt für 2 Tage eine offene Bühne, alle Besucher konnten sich verschiedene Bands anhören, ohne Eintritt zu zahlen. Obwohl es viel geregnet hat, waren sehr viele Menschen dort. Es hat mir beides sehr gut gefallen!
Gerne habe ich auch deutsches Bier getrunken und den deutschen Wein. Auch mag ich die gutbürgerliche Küche, zum Beispiel Schweinebraten mit Klößen. Ich habe das Rezept gleich Zuhause ausprobiert und meine Verwandten waren total begeistert!! Erstaunt war ich darüber, so viele Menschen mit Migrationshintergrund zu sehen. Deutschland ist eben doch ein Einwanderungsland!“